Demenz

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Diese Seite ist für dich die richtige, wenn in deiner Familie jemand betroffen ist oder wenn du glaubst, dass du selbst zunehmend vergesslich bist.

Hier bist du richtig, wenn du mutig eigenständige Entscheidungen treffen willst und dich nicht allein auf die Schulmedizin verlassen möchtest. Hab keine Angst, denn Mutter Erde hält für jedes Problem viele, viele Mittel bereit. Es ist für alle Störungen mindestens e i n Kraut gewachsen. Man muss es nur kennen und anwenden. :-)

Ich spreche hier von Vergesslichkeit, von „Zusammenhänge nicht mehr erkennen können“, von „alles zwanzigmal erzählen oder fragen", denn du weisst nicht einmal mehr was vor einer Minute war, welcher Tag ist, gehst einfach zur Tür hinaus, ohne zu wissen wohin. Ich meine die Art der Vergesslichkeit, die von Ärzten und Krankenkassen als Demenz eingestuft wird.

Zu den Ursachen muss ich nicht viel sagen, denn wir wissen alle, dass wir den lieben langen Tag beschäftigt, verdummt und vergiftet werden. Bei dieser massiven körperlichen und mentalen Vergiftung können wir froh sein, dass der Mensch so eine perfekte Heilungsmaschine ist und wir können glücklich sein, dass wir über Mittel und Wege verfügen, die das ganze beheben können. Ich betone, dass gegen a l l e Störungen und Krankheiten ein Kraut gewachsen ist. Wir brauchen uns "nur" die nötigen Informationen beschaffen und sie entsprechend anzuwenden.

Ja, du hast wahnsinnige Angst vor der Zukunft und eigentlich weißt du, dass du damit dem Voranschreiten jeder Krankheit deine Energie zuführst. Macht nichts, die Erkenntnis und dein Entschluss, etwas zu ändern sind wichtig und bewirken Heilung.

Du wirst bald deine Freiheit zurückbekommen. Und wenn du willst, sogar in jeder erdenklichen Hinsicht. Habe Geduld und höre zu. :-)

Die wichtigste Geschichte zum Thema Demenz, die ich persönlich kenne, möchte ich dir hier erzählen.

Es betrifft Jasmin*s Freundin Sandra. Vielmehr ihre Mutter.

Es war am 13. Januar 2015.

Sie fand Ihre 76-jährige Mutter im Garten liegend und um Hilfe wimmernd.

Zusammen mit ihrem Mann schleppte die schockierte Sandra die Mutter ins Haus. Der rechte Fuß schwoll an und Sandra fuhr mit ihr in die Klinik. Der diensthabende Arzt fertigte ein Röntgenbild an, das ergab, der Fuß war gebrochen. Er riet zur operativen Korrektur.

Sandra arbeitet seit Jahren als Krankenschwester auf der Psychiatrie und weiß, dass viele ältere Patienten nach einer Narkose völlig von der Rolle sind und dass der Aufenthalt in der Klinik als fremde Umgebung ihnen den Rest geben kann. Sie gab ihre Zustimmung nicht und die Mutter vertraute ihr, zumal sie auch nicht scharf auf ein Operation war...

Mit einem provisorischen Gipsschiene, die angelegt wird, um bei eventuellen Schwellungen den Fuss nicht zu quetschen, nahm sie ihre Mutter wieder mit nach Hause.

Für die Nacht quartierte sie die Eltern in die gute Stube im Erdgeschoss ein, denn das Schlafzimmer lag in der ersten Etage ihres Bauernhauses.

Sandra wohnt auf demselbsen Grundstück mit ihrem Mann, sie konnte sich also gut in Bereitschaft halten und war für die Eltern telefonisch erreichbar.

Sandra:

»Die erste Nacht war der blanke Horror. Ich trabte gefühlte achtzigmal nachts im Bademantel über den Hof, denn mein armer Vater ist fast verrückt geworden mit der Mama. Sie hat sich diesen Gips, der nur mit einer Binde fixiert war, dauernd abgewickelt, ist ohne den Gips ständig auf Toilette gelaufen und das schlimmste war, dass sie nicht wusste, wo sie ist. Sie wollte ihre Koffer packen und nach Hause, hatte also null Orientierung.

Für uns brach eine Welt zusammen. Wir waren zum ersten Mal mit einem Fall von Demenz in der Familie betroffen.

Ich hatte alles so organisiert, dass wir am nächsten Tag gegen Vorkasse ein anständiges Pflegebett geliefert bekamen.

Jeden Tag habe ich mit meiner Schwester telefoniert und wir haben uns eine schreckliche Zukunft ausgemalt.

Bis dahin hatte sie jeden Tag selbst gekocht und den Haushalt geschmissen und plötzlich war nicht nur die Küche, sondern das ganze Haus fremd für meine Mama.

Egal wo ich war, in der Stadt, auf der Arbeit in der Klinik oder bei meiner Tochter, es gab kein Entrinnen. Die Horrorgedanken waren immer bei mir.

Auf keinen Fall wollte ich meine Mutter der Schulmedizin überlassen, denn ich weiss, dass es von dort in so einem Fall keine Hilfe gibt. Ich habe Tag und Nacht überlegt, was ich tun kann.

Mit einem Hypnotherapeut, der ursprünglich Neurologe war, sprach ich über den Fall und er meinte, dass es nicht selten ist, nach so einem Vorfall, einen "Schub" zu bekommen. Der "Vorfall" war für meine Mama war: Sie stürzt im Garten, liegt am Boden und kommt ohne Hilfe nicht wieder auf die Beine. Das allein kann einem schon einen Schock versetzen. Dann ist sie der Typ, der nie zum Arzt geht und in Wartezimmern Beklemmungen bekommt. Sicher war es eine Beruhigung für sie, dass ich mit in der Klinik war, doch der sterile Geruch und die weissen Kittel gaben ihr sicher den Rest. Jedenfalls hat es in ihrem Kopf Klick gemacht, damit konnte sie den Umständen erst einmal entrinnen. Nämlich indem sie den ganzen Vorfall schlichtweg vergessen hat.

Ich überlegte also Tag und Nacht und suchte nach Möglichkeiten der Heilung.

Die Fraktur des Mittelfussknochens war also unser kleinstes Problem, wenn auch nicht ganz ohne Anstrengungen zu heilen. Einmal noch musste ich mit ihr in die Klinik, nämlich als sie die Legomännchen-Schiene bekam. Als der Arzt gesehen hat, was mit ihr los ist, bekam ich einen mitleidigen Blick zugeworfen und gesagt, dass Kontrollröntgen später nicht sein muss. Fand ich auch. :-)

Dienstags und Freitags habe ich meine Mama geduscht, Mittagessen gabs fortan auf Rädern und ihre Haushälterin kam Mittwochs für drei Stunden sowieso schon seit Jahren. Mit dem Legoschuh und anschliessender Physiotherapie haben wir den Fuss wieder astrein hinbekommen. :-)

Ich bin zwar stolz, dass der Fuss wieder so schön geheilt ist, doch das war ja nicht das Hauptproblem.

Meine Mama war sechsundsiebzig, als das passiert ist und ich rechnete mir aus, dass es noch viele Jahre so gehen könnte, ich immer abhängig bin, mein Vater unendlich leidet [er leidet sowieso schon unter seinem Perfektionismus], dass die Leute reden und, und, und...

Mir fiel ein, als ich vor Jahren in der häuslichen Krankenpflege beschäftigt war, dass wir unseren "Dementies" jeden Morgen Vitasprint auf nüchternen Magen verabreicht haben. Das habe ich dann ge-googelt und vor allem ge-youtubt. B12-Mangel fährt die Hirnfunktion herunter. Aha. Ich habe das gekauft [zum Glück sorgt mein Papa dafür, dass sie es bekommt] und nach etwa sechs Wochen zeigten sich die unglaublichen Erfolge. Sie wurde klarer und klarer, hat sich wieder allein geduscht, auch mal Samstags wieder gekocht, die Wäsche gemacht und so weiter...

Der Fuss war heil, das Pflegebett ging zurück und die beiden sind wieder nach oben in ihr Schlafzimmer gezogen.

Wäre schön, wenn ich sagen könnte: Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende.

War aber nicht so. Übrigens hatte ich selbst im Jahr zuvor aus heiterem Himmel unglaubliche Panikattacken, Krebsangst, Angst vorm Sterben und so. Ich habe auch das nachgeforscht und viele unglaubliche Dinge herausgefunden, denn damit wollte ich mich bei meinem ungezügelten Freiheitsdrang auf keinen Fall abfinden. ;-) Ich erwähne das hier, weil du eines wissen musst: Wenn einer deiner Lieben [oder auch nicht Lieben :-)] eine Krankheit trifft, dann betrifft das auch d e i n Leben, somit hast d u auch mit die Energie zugeführt, die diesen Zustand erzeugt hat. Kannste glauben oder auch nicht. Dazu sage ich am Schluss der Geschichte noch etwas.

Ich hatte damals Vitasprint auf Vorrat für sechs Monate gekauft.Trotz Personalpreisen in der Klinikapotheke ist das Mittel nicht gerade billig. Als es dann aufgebraucht war und es der Familie wieder gut ging, habe ich auch kein neues nachgekauft.

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[15.11.17 Fortsetzung folgt...]